Aktuelles vom Quellentalhof

Liebe Gäste und Pferdefreunde,
schwuppdiwupp....ist es Frühling! Und wie immer "überschlägt sich (fast) alles : unerwartet reichlich Sonne; an allen Ecken und Kanten will es blühen,obwohl die Winterreste noch gar nicht fertig aufgeräumt sind; die Pferde werfen im Eiltempo ihr "Winterkleid" von sich.....und wir sammeln es wieder auf..... und ganz allmählich kommen die Tiere wie die Menschen in den Bio-Rhythmus!
Das bedeutet: demnächst beginnen die Pferdeeinheiten wieder; wir arbeiten vermehrt mit den Korrektur- und Ausbildungspferden und : wir bereiten uns ebenso auf den
"Tag der offenen Stalltür" vor  !   Am 6.Mai 2018 , von 11.00 - 15.00Uhr
öffnen wir unsere Tore und Sie können uns über die Schulter schauen, wie und was wir mit den unterschiedlichsten Pferden arbeiten. Vom Jungspund bis zum Senior; von Freier Arbeit über Bodenarbeit, Langzügel bis zur Arbeit unter dem Sattel können Sie uns begleiten, fragen, zuschauen .
Unsere Helfer/-innen stehen ebenfalls bereit, um interessierte Fragen zu beantworten, zu erklären und Sie ein wenig teilhaben zu lassen  an der Hofatmosphäre, dem Miteinander und den Ausbildungsschritten.
Also - wir sehen uns am 6.Mai, oder?!
Die Quellentalhöfer
 
 
 
Liebe Gäste, Pferde-Interessierte und Besucher/-innen dieser Seite.............
wir steuern zielstrebig auf den Jahresabschluss 2017 zu - nach einem ereignisreichen, lebendigen, aufregenden und manchmal auch enttäuschenden Jahresablauf.....alles gehört - wie stets im Leben - zueinander, auch wenn man manches gern rückgängig machen, verbessern oder verändern würde! Nein, es gehört zu einem selbst, dem Lebenslauf, dem ganz persönlichen Erleben und stimmt nachdenklich, wenn wir alle unser Jahr 2017 im Rückblick so betrachten.
Es war vielleicht verknüpft mit Hoffnungen, Erwartungen, Träumereien und sicher vielen Wünschen..was sich doch alles ergeben, entwickeln könnte?! Sicher kann uns beim Lesen dieser Zeilen so manche/r zustimmen.
 
Erwartungen.....
zu Beginn des Jahres waren wir voller Erwartung angesichts der schneereichen Monate Januar und Februar, endlich den Frühling begrüßen zu können. Schön war er, der Frühling, und dennoch reihte sich sogleich eine Trockenheit an, die uns alle im landwirtschaftlichen Bereich sehr an die Grenzen führte. Die Heuernte gestaltete sich schwierig, sofern man wie wir , das Heu so schonend wie möglich , ernten will. Ergebnis : es ergab weniger als zuvor gedacht! So aktivierten wir zahlreiche Quellen, von denen wir schon oft gutes Heu erhielten - wunderbar, solche Kontakte zu haben!
Beim Stroh verhielt es sich genau umgekehrt : es war super feucht, nass und kaum ein trockener Bund einzufahren! Auch hier galt wieder : glücklicherweise gibts befreundete Landwirte und grundlegende Kontakte, die sich als standfest erweisen.
Gern hätten wir unserem treuen Linus noch eine Weideperiode gegönnt - aber er entschied sich für einen Abschied im Februar und hinterließ eine riesige Lücke in unserer Pferdeherde.
 
Hoffnungen.....
tja, die Hoffnungen konzentrierten sich dann auf den ersten Neuzugang Amy , eine Reitponystute - im "Outfit eines Quarters" - die zwar mit einigen Einschränkungen hier ankam, aber wir waren (und sind) optimistisch, diese Beeinträchtigungen langsam wieder zu korrigieren. Es liegt wohl an unserem Hof, dass sich hier pferdige und menschliche Rekonvaleszenten treffen , um ihre vielfältigen Hoffnungen auf Genesung zu erfüllen?! Bei Amy sind wir guter Dinge und bei manchen Menschen ebenfalls - oftmals eine Frage der Geduld, Konsequenz und klaren Linien.
Diese Leitlinien erfährt seit Sommer auch unser Jungspund Joel , ein Wallach "in der Jacke eines Fjordis", aber mit dem Gemüt eines feinen und coolen Freizeitpferdes...der neue Freund von Klaus!
Hoffnungen umgaben auch das weitere Einstellpferd Fillippa, dass mit ihrer Besitzerin unseren Hof bezog, um endlich Ruhe, Ausgeglichenheit und Sicherheit zu gewinnen. Zuvor die rangniedrigste Stute im Herdenverband, Streß beim Fressen, keine Ruhe zum Liegen verwandelte sich die Situation innerhalb weniger Wochen zu ihren Gunsten. Ranghoch, streßfreier fressen, kaum noch Verhaltensstörungen erfüllte Filli die Hoffnungen ihrer Besitzerin schneller als gedacht. Am entspannt Liegen wird noch "gearbeitet".
Inständig hofften wir im Juli auf Genesung von Cleo, der 13-jährigen Therapiehündin, die in einer Blitzaktion operativ zur Heilung geführt wurde - wir sind glücklich, dass sie dies trotz des Alters entsprechend überstanden hat !
Zugleich erhofften wir mit großen Sorgen den Gesundheitszustand unserer Clenda , ein selbst gezogenes Fjordmixstütchen, die uns riesige Sorgen bereitete mit einer Virusgrippe, Hanrwegsinfektion im Anschluß und Pyometra-Entzündung. Dank unserer einrahmenden Behandler/-innen, unserer eigenen Naturheilkunde und Ausstattung wurde unsere Hoffnung erfüllt - sie hat nach gefühlten 12 - 14 Wochen allmählich ihren Chefin-Posten zurückerobert und fühlt sich behutsam wieder in kleine Arbeitsaufgaben ein - danke!
 
Träumereien.....
geträumt hatten wir von der Übernahme einiger Wildpferde aus der Liebenthaler Pferdeherde im Brandenburgischen! Nach ausführlichen Mailkontakten, Internetstudien, Telefonaten und,und,und .... buchten wir die Unterkunft, um in Ruhe die Pferde zu beobachten und auszusuchen. Tja und dann wurden wir enttäuscht - die Entscheiderin darüber nicht anwesend, die Pferde (entgegen der vorhergehenden Bestätigung) nicht an Menschen gewöhnt...Fazit: wir sagten alle Vorbereitungen ab und erlebten dieses Ereignis als wirklich ernüchternd. Das war richtig schade!
Bei der weiteren Suche nach dem Traum von bodenständigen Pferden, die auch vielleicht zur Therapie und zu Wanderritten geeignet sind, bewährten sich (wieder mal) sehr "alte" Kontakte zu einem Züchter, der sich allmählich auf einen ruhigeren Lebensabschnitt vorbereitet und gern seine Pferde vorstellte. Daraus ergab sich der Zuzug von zwei "Kasperköppen" Jesko und Jojo, die mit dem 3.Wallach im Bunde "die 3 von der Tankstelle" sind und die Gäste und Besucher/-innen mit wachen Augen und Ohren herzlich beim Betreten des Hofes willkommen heißen.
Wir hoffen, dass unser Traum von gestandenen Freizeitpferden erfüllt wird und freuen uns auf die Ausbildung der ganz individuellen Anlagen und Fähigkeiten.
 
Wünsche.....
haben nicht nur wir angesichts der unterschiedlichen Pferde-Persönlichkeiten. Auch die Besitzer/-in von Caballo wünschen sich sehnlichst ein mitarbeitsbereites, entspanntes und aufmerksames, souveränes Freizeitpferd. An diesen Eigenschaften und Wünschen arbeiten wir - alle gemeinsam. Ein ehemals traumatisiertes Pferd braucht vor allem Zeit, Geduld, Klarheit und Konsequenz - gepaart mit naturheilkundlicher Behandlung -, um Sicherheit in sich selbst zu gewinnen und den Wünschen der Menschen zuhören zu können.
Hoffentlich haben sich über die Weihnachtstage zahlreiche Wünsche der Leser/-innen erfüllen können - zur Zufriedenheit geführt und Glück vermittelt?!
 
Wir wünschen allen Gästen, Pferdefreunden/-innen und Besitzern/-innen für den bevorstehenden Jahreswechsel viel Glück, Gelassenheit, Zuversicht und vor allem Geduld...mit sich selbst, den Erwartungen, Hoffnungen, Träumereien und Wünschen! Alles kommt zu seiner Zeit - wenn wir denn offenen Auges durch die Welt spazieren und so manches Mal selbstkritisch auf unsere eigene Haltung schauen, bevor wir über ein Ziel hinausschießen oder Urteile fällen, deren Korrektur anschließend oft viel, viel aufwendiger ist.
In diesem Sinne freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit all denen, die Freude mit und an den Pferden haben.....

                                                                                                                                                             

Ruhig und souverän....
die Quellentalhöfer
Rita Schodder & Klaus Pfetzing